Deutschland ist ein Land der Aktienmuffel. Auch wenn die Anzahl der Aktionäre im Land im Februar 2018 auf den höchsten Stand seit zehn Jahren kletterte, hinken wir im internationalen Vergleich stark hinterher. In Deutschland sind nur ungefähr 6% der Gesamtbevölkerung direkt in Aktien investiert. Zum Vergleich: In den USA sind es 25% und in unserem Nachbarland Niederlande sogar 28%.
In Deutschland trauen sich also viele Menschen nicht, einen Teil ihres Geldes an der Börse anzulegen. Viele sprechen im Zusammenhang mit Aktien und Börse von Casino und Roulette. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass es mit der New Economy Anfang des Jahrtausends zwar zu einer gewissen Aktien-Euphorie in Deutschland kam, diese aber vom Platzen der Blase jäh gestoppt wurde. Viele Menschen haben in dieser Zeit Geld an der Börse verloren oder haben nahestehende Personen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich habe wie viele in meiner Generation diese Blase nur passiv durch meine Eltern mitbekommen. Ihre Erfahrung und Erzählungen haben aber auch bei mir dazu geführt, dass ich lange eine sehr skeptische Einstellung gegenüber der Börse hatte. Dieses negative Aktienimage wird zusätzlich genährt von Medien, die primär dann über Börsen berichten, wenn Crashs stattfinden. Welche Leitmedien berichten schon von einem ständigen Dividendenfluss?
Es ist ohne Zweifel richtig, dass schon viele Leute an der Börse Geld verloren haben. In den meisten Fällen sind ihre Fehler allerdings auf mangelndes Wissen und Eigeninitiative zurückzuführen. Wer sich ohne zu informieren ins Geschehen stürzt oder sich blindlings auf den Rat von Bekannten oder sogenannten „Börsenexperten“ verlässt, der geht ein hohes Risiko ein, krachend zu scheitern. Wie auch in anderen Bereichen ist auch beim Thema Aktien Wissen Macht. Es ist schlicht notwendig, um Chancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis zu halten.

Was sind Aktien?
Klären wir also zunächst, was eine Aktie überhaupt ist und warum Unternehmen überhaupt an die Börse gehen.
Kurz gesagt ist eine Aktie ein Anteil an einem Unternehmen. Als Aktionär wirst du also zum Miteigentümer und besitzt einen kleinen Teil der Firma. Je mehr Aktien du besitzt, desto mehr kann man die Entscheidungen des Unternehmens lenken. Wie groß der Anteil ist, hängt davon ab, wie viele Aktien das Unternehmen ausgegeben hat. Bei den im DAX gelisteten Aktien schwankt das zwischen 90 Millionen und 4,5 Milliarden Stück. Das heißt in der Praxis, dass die Einflussmöglichkeiten eines Kleinanlegers ausgesprochen begrenzt sind. Den meisten Aktionären geht es aber gar nicht darum, sondern lediglich um den Aspekt der Geldanlage.
Ein mir sehr wichtiger Punkt ist, dass du verstehst, dass du mit dem Aktienkauf einen kleinen Teil eines Unternehmens kaufst. Das heißt nichts anderes, als dass du die Möglichkeit hast, an der Produktivität des Unternehmens und seiner Mitarbeiter mitzuverdienen. Natürlich kann man eine Aktie auch als ein unpersönliches Spekulationsobjekt ansehen. Gerade als langfristiger Investor ist es mir aber sehr wichtig, das Unternehmen hinter einer Aktie zu sehen. Denn nur, wenn ich von dem Unternehmen und der Arbeit seines Managements und seiner Mitarbeiter überzeugt bin, dann kommt eine Aktie für mich e überhaupt in Betracht.
Mit dem Kauf einer Aktie erhältst du eine Reihe von Rechten: Zunächst darfst du an der Hauptversammlung teilnehmen. Als Aktionär hast du hier ein Stimmrecht, dessen Gewicht sich aus der Anzahl deiner Aktien ergibt. Ein Aktionär, der fünf Aktien des Unternehmens besitzt, hat also ein bedeutenderes Stimmrecht als ein Aktionär, der lediglich zwei Aktien besitz. Auch hast du ein Auskunftsrecht gegenüber der Geschäftsleitung und du erhältst einen Anspruch auf Dividenden, falls das Unternehmen Dividenden ausschüttet. Sollte das Unternehmen Konkurs gehen, dann erhältst du das Recht am Liquidationserlös. Für dich als Privatanleger sind aber vor allem die Fragen wichtig, ob die Aussicht besteht, die Aktie für einen höheren Preis zu verkaufen als für den du sie gekauft hast und ob das Unternehmen Dividenden ausschüttet.
Aktien gibt es nicht für alle Unternehmen, sondern nur solche, die sich dazu entschlossen haben, ihr Eigenkapital (also das Vermögen des Unternehmens) in Aktien aufzuteilen. Die populärsten Formen sind in Deutschland die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bzw. auf europäischer Ebene die Societas Europaea, also die Europäische Gesellschaft (SE) oder in den USA Incorporated (Inc.).
Schauen wir uns das Ganze auch noch von der anderen Seite an. Warum gründen Firmeneigner Aktiengesellschaften oder warum werden bestehende Unternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt? Der Hauptgrund hierfür ist, dass ein Verkauf von Aktien eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit darstellt, an Geld zu kommen. Prinzipiell kann der Unternehmer wählen, ob er Fremdkapital (also Kredite) aufnimmt oder Anteile des Unternehmens verkauft, um das Eigenkapital zu stärken. Während er für Fremdkapital Zinsen bezahlen muss, ist das bei dem Verkauf von Aktien nicht der Fall. Dafür verliert er aber Anteile am Unternehmen. Es ist letztlich also eine Abwägungssache. Entscheidet sich der Unternehmer aber für die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, dann muss er zunächst festlegen, in wie viele Aktien das Grundkapital aufgeteilt wird. Davon abhängig ist der Stückwert bzw. Nennwert einer Aktie. Wenn also ein Unternehmen 10 Millionen Euro wert ist und 1 Million Aktie ausgegeben werden sollen, dann hat jede Aktie einen Nennwert von 10 Euro. Nun muss der Unternehmer entscheiden, wie viele Aktien er verkaufen möchte. Er kann sich beispielsweise dafür entscheiden, 20% der Firmenanteile zu verkaufen. Also verkauft er 200.000 seiner Aktien und nimmt folglich 2 Millionen Euro ein. Dafür muss er aber nun auch etwaige Dividenden mit den anderen Anteilseignern teilen, jährliche Hauptversammlungen einberufen und die Aktionäre über die Entwicklung des Unternehmens regelmäßig informieren.
Eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft setzt nicht automatisch einen Börsengang voraus. Alles vorher Beschriebene kann auch ohne eine Börse ablaufen, indem sich der Unternehmer direkt mit bestimmten interessierten Investoren auf einen Kauf einigt. Unter bestimmten Voraussetzung aber kann das Unternehmen auch an der Börse notiert werden. Dann werden Aktien ausgegeben, die auch du als Privatmensch kaufen kannst.

Was ist die Börse?
Wie schon gesagt: Nicht alle Aktien werden auch an der Börse gehandelt. Für dich als Kleinanleger sind diese jedoch am relevantesten, weil bei ihnen der Kauf bzw. Verkauf sehr einfach vonstatten geht. An einer Börse werden aber nicht nur Aktien gehandelt, sondern auch Anleihen, Derivate oder Rohstoffe.
Eine Börse ist also letztlich ein Marktplatz, an dem Angebot und Nachfrage zusammengebracht werden. Wichtig ist, dass das Unternehmen, dessen Anteile du kaufen möchtest, bei der Transaktion nicht beteiligt ist. Das liegt daran, dass die Börse ein sogenannter Zweitmarkt ist, an dem Aktien gehandelt werden. Möchtest du also eine Aktie kaufen und jemand anderes verkaufen, dann trefft ihr euch an der Börse und führt dort das Geschäft durch. Es gibt an der Börse keine feste Rollenverteilung: Du kannst sowohl als Käufer als auch als Verkäufer auftreten.
Ein Unternehmen muss nicht unbedingt nur an einer Börse gelistet sein, sondern kann auch an mehreren Börsen und auch im Ausland handelbar sein. In Deutschland gibt es in insgesamt sieben Städten eine Börse: Die größte Börse ist in Frankfurt. Außerdem gibt es noch Börsen in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart und Berlin. Daneben gibt es noch vier elektronische Börsen: Xetra, dass zur Börse Frankfurt gehört, die Terminbörse Eurex, die Tradegate Exchange in Berlin und die Energiebörse European Energy Exchange in Leipzig.
Einige Broker bieten neben Börsengeschäften auch einen sogenannten Direkthandel oder auf English OTC (das steht für „Over the Counter“) an. Hier kannst du auch Aktien handeln, du vereinbarst aber einen Preis direkt mit dem Käufer oder Verkäufer.

Wie entsteht eigentlich ein Börsenkurs?
Eine Börse führt also Angebote zum Kauf und Verkauf zusammen. Sobald eine Aktie eines Unternehmens an der Börse gehandelt wird, wird damit der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt.
Wenn man eine Aktie kaufen oder verkaufen möchte, dann gibt man neben der Anzahl auch an, welchen Preis man maximal für eine Aktie bezahlen möchte bzw. welchen man mindestens bekommen möchte. An der Börse werden dann Angebot und Nachfrage abgeglichen. Das machten früher die sogenannten Börsenmakler, heute funktioniert das überwiegend elektronisch. Gibt es mehr Kaufangebote, dann steigt der Aktienkurs, gibt es mehr Verkaufsangebote, dann sinkt er.
Wenn nun also lediglich Angebot und Nachfrage den Aktienkurs bestimmen stellt sich die Frage, inwiefern tatsächliche Fakten bei der Entwicklung eines Kurses eine Rolle spielen. Wenn alle eine bestimmte Aktie haben wollen, dann schießt der Kurs in die Höhe, völlig unabhängig davon, wie das dahinterstehende Unternehmen wirtschaftet. So ist es zumindest kurzfristig. Daher sehe ich kurzfristige Börsengeschäfte auch als sehr risikoreich an.
Langfristig allerdings sieht das anders aus. Ein rationaler Anleger kauft eine Aktie, weil er darauf spekuliert, dass ein Unternehmen so solide wirtschaftet, dass sein Wert steigt, immer mehr Leute daran teilhaben wollen und dadurch auch der Aktienkurs steigt. Das bedeutet letztlich, dass je besser ein Unternehmen wirtschaftet und je besser die Zukunftsaussichten sind, desto mehr Menschen möchten Anteile an diesem Unternehmen besitzen. Dadurch beginnt der Kurs einer Aktie zu steigen. Wenn ein Unternehmen jedoch keine Gewinne erwirtschaftet und trübe Aussichten hat, wird es langfristig weniger begehrt sein. Wahrscheinlich werden immer mehr Menschen beginnen, die Aktie zu verkaufen und damit sinkt auch der Preis. Langfristig hat der unternehmerische Erfolg eines Unternehmens also durchaus Auswirkung auf den Kurs der Aktie. Dabei spielen primär die Erwartungen an ein Unternehmen die größte Rolle. Oft sind es nicht die Fakten, sondern die Erwartungen, die das Verhalten von Marktteilnehmern beeinflussen. Nur so lässt es sich erklären, dass Tesla einen Rekordverlust bekanntgibt, die Aktie dennoch steigt oder das Apple einen Rekordgewinn erzielt und die Aktie fällt. Es sind letztlich also immer zwei Aspekte die Einfluss haben: die harten Fakten und die Erwartungen der Investoren.
Gleichzeitig können auch unzählige externe Ereignisse Auswirkungen haben:

  • politische Ereignisse können Kursbewegungen auslösen. Ein Beispiel wäre die Entscheidung zum Atomausstieg auf die deutschen Versorger.
  • Umweltkatastrophen können Einfluss haben. Insbesondere Versicherungen sind davon betroffen, wie man im letzten Jahr bei den Rückversicherern infolge der zahlreichen Hurricanes beobachten konnte.
  • Aber auch die Entscheidungen von Zentralbanken spielen eine Rolle. So hat z.B. die Angst vor einer Zinserhöhung zu den Verwerfungen Anfang des Jahres beigesteuert. Solche externen Faktoren können oft sehr extreme Reaktionen an den Börsen hervorrufen.

Es gibt jedoch auch das Sprichwort „politische Börsen haben kurze Beine“, das sich in der Vergangenheit schon oft bewahrheitet hat. Starke Kursbewegungen sind oft nicht auf einem soliden Fundament erbaut und können sich sehr schnell wieder normalisieren.
André Kostolany, den ich an dieser Stelle ja schon häufiger zitiert habe, hat dafür einen sehr schönen Vergleich angestellt. Und zwar zeichnet er das Bild von einem Hundebesitzer der mit seinem Hund spazieren geht. Der Hundebesitzer stellt dabei die Wirtschaft oder auch den fairen Wert eines Unternehmens dar. Er bewegt sich dabei gemächlich voran, bleibt manchmal kurz stehen, kehrt vielleicht mal kurz um, bewegt sich letztlich aber kontinuierlich voran. Der Hund ist der Aktienkurs. Er rennt mal einiges voraus bis er von der Leine gestoppt wird, fällt manchmal auch zurück oder geht auch mal gemütlich neben dem Herrchen her. Da beide durch die Leine miteinander verbunden sind, kommen beide am Ziel an. Der Hund hat jedoch deutlich mehr Wegstrecke zurückgelegt als das Herrchen. So verhält es sich auch mit der Gesamtwirtschaft und Aktien. Wenn Aktien zu stark gestiegen sind, ohne dass es dafür eine wirtschaftliche Grundlage gibt, spannt sich die Leine und die Kurse fallen wieder. Fallen die Kurse einer guten wirtschaftlichen Entwicklung zurück, dann werden sie sich langfristig auch wieder angleichen. Kurzfristig sind es also nicht die fundamentalen Daten eines Unternehmens, die den Kurs bestimmen. Langfristig werden aber gut wirtschaftende Firmen die Oberhand behalten.
Einen Fehler, den du nicht machen solltest ist, am Kurswert abzulesen, ob eine Aktie billig oder teuer ist. Eine Aktie für 2 Euro kann völlig überteuert sein, während eine andere Aktie für 500 Euro immer noch ein Schnäppchen sein kann. Hier spielen eben die genannten Faktoren oder auch die Frage wieviel Aktien es überhaupt von einem Unternehmen gibt noch eine Rolle.

Was für Arten von Aktien gibt es?
Nachdem wir nun die Basics geklärt haben, schauen wir uns Aktien noch etwas genauer an. Aktien sind nicht nämlich nicht gleich Aktien. Es gibt verschiedene Arten. Manchmal sind die Unterschiede signifikant, manchmal liegen sie nur im Detail und manchmal geht es auch nur um den Begriff, den man nutzt. Wollen wir uns einmal die wichtigsten Aktienarten anschauen:

1. Stammaktien vs. Vorzugsakien
Die Stammaktie ist die klassische und am meisten verbreitetste Aktienart. Eines der Rechte, die man als Aktionär erhält, ist das Stimmrecht auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Du kannst also an Entscheidungen der Unternehmensleitung teilhaben. Hier gilt das „one stock one vote“-Prinzip. Je mehr Stammaktien du besitzt, desto größer wird dein Einfluss im Unternehmen.
Vorzugsaktien sind leicht am Kürzel „Vz.“ im Aktienname erkennbar. Besitzer von Vorzugsaktien haben dieses Stimmrecht nicht. Dafür erhalten sie aber in der Regel als Ausgleich eine etwas höhere Dividende. Bei einer Vorzugsaktie wird dir also sozusagen das Stimmrecht abgekauft.
Welche Aktie für dich attraktiver ist, hängt also letztlich von deinem Ziel ab: Willst du mitbestimmen, dann geht das nur über die „Stämme“. Bist du auf höhere Dividenden aus und kannst auf die Einladung zur Hauptversammlung verzichten, dann solltest du dich auf Vorzugsaktien fokussieren.

2. Inhaberaktien vs. Namensaktien
Eine weitere populäre Unterscheidung wird nach der Übertragbarkeit der Aktie getroffen.
Die verbreitetere Form ist die sogenannte Inhaberaktie. Das heißt, dass die Rechte, die sich aus dem Besitz einer Aktie ergeben, demjenigen zusteht, der Inhaber der Aktie ist. Dein Name wird dabei nicht genannt. Der Vorteil ist, dass die Aktien ganz problemlos auf andere Personen übertragen werden können.
Bei einer Namensaktie ist die Eintragung deines Namens ins Aktienregister notwendig. Du wirst als Aktionär also namentlich genannt. Deine Adresse und Geburtsdatum sind dem Unternehmen bekannt und werden notiert. Das Stimmrecht bekommst du erst, wenn du im Aktienregister des Unternehmens eingetragen bist. Die Eintragung ins Aktienregister musst du nicht selbst machen, sondern sie macht dein Broker für dich. Das lässt er sich allerdings bezahlen. Pro Transaktion kostet das beispielsweise bei der Consorsbank 1,95€. Diese Kosten musst du also bei einem Kauf mit einkalkulieren. Alternativ kannst du vorher auch über ein Formular der Eintragung ins Aktienregister grundsätzlich widersprechen. Du sparst dir damit die 1,95€ pro Transaktion, verlierst aber eben auch dein Stimmrecht. Das Anrecht auf Dividenden behältst du aber. Für das Unternehmen hat die Ausgabe von Namensaktien den Vorteil, dass sie ihre Aktionäre kennt und jederzeit kontaktieren kann. Namensaktien sind im DAX keine Seltenheit: prominente Vertreter sind beispielsweise Adidas, Daimler, die Deutsche Telekom oder Siemens.

3. Nennwert- vs. Stückaktien
Nennwertaktien sind die klassische Form von Aktien. Bei ihnen wird bei Ausgabe ein bestimmter Wert (mind. 1 Euro) pro Aktie festgelegt. Hat also ein Unternehmen 10 Millionen Euro Grundkapital und der Nennwert pro Aktie liegt bei 10 Euro, dann werden folglich 1 Million Aktien ausgegeben. Man kann aber auch unterschiedliche Nennwerte für Aktien ausgeben. In unserem Beispiel könnte des Unternehmen festlegen, dass es zum Einen Aktien mit Nennwert 10 Euro und zum Anderen Aktien mit dem Nennwert 20 Euro ausgeben möchte. Die 10 Millionen Euro Grundkapital können dann zum Beispiel in 300.000 Aktien mit 20 Euro Nennwert und 400.000 Aktien mit 10 Euro Nennwert aufgeteilt sein.
Stückaktien sind in Deutschland erst seit 1998 zugelassen. Erkennbar sind sie an dem Kürzel „o.N.“, was für „ohne Nennwert“ steht. Der Grundgedanke dahinter ist, dass kein fixer Betrag formuliert wird, sondern der Anteil am Grundkapital des Unternehmens für jede Aktie gleich groß ist. Es könnte also für unser Unternehmen mit 10 Millionen Euro Grundkapital festgelegt werden, dass 50.000 Aktien ausgegeben werden. Jede Aktie hat dann den Wert von 200 Euro und repräsentiert damit 0,002% des Grundkapitals.
Während früher Nennwertaktien die Norm waren, hat sich das im Zuge der Euro-Einführung stark verändert. Heute sind die meisten Aktien Stückaktien. Das liegt daran, dass die Umrechnung der Aktienwerte aus den jeweiligen Landeswährungen recht kompliziert gewesen wäre.
Die gute Nachricht für dich als Anleger ist, dass du dir letztlich keinen Kopf darüber machen musst, ob du Nennwert- oder Stückaktien besitzt, denn es macht für dich als Privatanleger nahezu keinen Unterschied.

4. Junge vs. alte Aktien
Anders als man zunächst vielleicht vermuten mag, haben junge Aktien nichts mit dem Alter des Unternehmens zu tun. Als junge Aktien werden zusätzliche Aktien bezeichnet, die zu den bestehenden Aktien eines Unternehmens bei einer Kapitalerhöhung hinzukommen. Demgegenüber sind alte Aktien diejenigen Aktien, die schon vor der Kapitalerhöhung vorhanden waren.
Eine Kapitalerhöhung wird im Normalfall dann durchgeführt, wenn ein Unternehmen mehr Geld braucht. Besitzer von alten Aktien können dann oftmals zu einem Vorzugspreis junge Aktien kaufen. Das Problem bei einer Kapitalerhöhung ist für den Besitzer von alten Aktien, dass ja nun mehr Aktien für dasselbe Unternehmen im Umlauf sind und folglich der Anteil am Unternehmen pro Aktie sinkt und damit fällt im Normalfall auch der Preis. Gibt es übrigens eine zweite oder dritte Kapitalerhöhung, dann werden jeweils auch nur die dann hinzukommenden Aktien als junge Aktien bezeichnet. Die jungen Aktien der ersten Kapitalerhöhung zählen dann schon wieder als alte Aktien.

5. Wachstums- vs. Substanzaktien
Die Unterscheidung zwischen Wachstums- und Substanzwerten ist nicht immer ganz eindeutig, ist aber für dich vor allem dann relevant, wenn du dich ausdrücklich für eine bestimmte Strategie entschieden hast. Setzt du vor allem darauf, Rendite durch Kursgewinne zu erzielen, dann sind Wachstumsaktien (sog. Growth Stocks) interessant, setzt du aber auf Dividenden, dann kommen wohl primär Substanzaktien (sog. Value stocks) in Frage.
Wachstumsaktien sind Anteile an Unternehmen, die primär an weiterem Wachstum interessiert sind. Für ihre Wachstumspläne buttern sie alles Geld, das sie haben in die Expansion und zahlen im Normalfall keine Dividende. Sie sind daher aber auch risikoreicher, weil sie anfälliger für Kursschwankungen sind. Jede Erfolgs- oder Misserfolgsmeldung kann als Zeichen für ein funktionierendes oder stockendes Wachstum angesehen werden. Ein prominentes Beispiel wäre Tesla. Das Unternehmen zahlt keine Dividende, sondern steckt das vorhandene Geld in den Ausbau der Produktionskapazitäten um auf eine gewisse Masse an zu produzierenden Autos pro Monat zu kommen. Als kursierte, dass dieser Ausbau stockt, hat sich das auch auf die Aktie abgefärbt. Andere Beispiele für Wachstumsaktien sind Alphabet, Facebook oder Amazon.
Substanzaktien kommen von Unternehmen, die die Phase des großen Wachstums schon hinter sich gebracht haben und in der Gegenwart gut verdienen. Sie sind daher in der Lage eine hohe Dividende aus dem erwirtschafteten Gewinn zu bezahlen. Große Kurssprünge an der Börse solltest du von ihnen aber nicht erwarten. Beispiele für Substanzaktien wären die deutschen Autobauer, SAP, oder auch die sogenannten Dividenenaristokraten aus den USA.

Wie kann man mit Aktien Geld verdienen?
Nachdem wir nun Aktien in allen ihren Formen besprochen haben, stellt sich die Frage, wie du mit Aktien überhaupt Geld verdienen kannst. Es geht also um die grundlegende Frage, warum man überhaupt in Aktien investieren sollte.
Es gibt prinzipiell zwei Wege, wie du mit einem Aktieninvestment Geld verdienen kannst: Zum einen, wenn du die Aktie für einen höheren Preis verkaufst, als für den du sie gekauft hast und zum anderen die sogenannte Dividende.
Wenn du von Kursgewinnen profitieren möchtest, dass ist es dein Ziel, dass die Aktie mit der Zeit im Wert steigt. Wenn du beispielsweise eine Aktie für 50 Euro gekauft hast, kann es sein, dass sie irgendwann 70 Euro wert ist. Wenn du sie dann verkaufst, hast du 20 Euro Gewinn gemacht. Davon musst du natürlich noch die Gebühren abziehen. Genauso kann es natürlich aber auch sein, dass die Aktie im Wert fällt. Wenn du sie dann für nur noch 30 Euro verkaufen kannst, dann hast du 20 Euro Verlust gemacht. Wichtig dabei ist, dass du immer erst beim Verkauf einen Gewinn machen kannst. Wenn du eine Aktie hältst und sie gerade im Plus, dann ist dass alles nur fiktiv, denn der Gewinn ist erst realisiert, wenn du die Aktie tatsächlich verkaufst.
Der andere Weg mit Aktien Geld zu verdienen ist die sogenannte Dividende. Die Dividende ist ein bestimmter Anteil am Gewinn, den ein Unternehmen an seine Aktionäre ausschüttet. Ob es überhaupt eine Dividende gibt und falls ja, wie hoch sie ist, wird jedes Jahr neu auf der Hauptversammlung beschlossen. Sie ist also kein Muss. Viele börsennotierende Unternehmen nutzen ihren Gewinn für zwei Dinge: Für Investitionen und eben für die Dividende. Der Vorteil an der Dividende ist, dass du keine Aktien verkaufen musst, um einen ganz realen Gewinn zu erzielen.
Egal welche Strategie du verfolgst, es ist für dich als Aktionär immer das Ziel, das Unternehmen erfolgreicher und profitabler zu machen. Denn dadurch erhöht sich, wie wir ja schon besprochen haben, langfristig auch der Wert des Unternehmens und damit sein Preis. Ebenso wird ein vernünftig wirtschaftendes Unternehmen auch nur dann eine Dividende ausschütten, wenn es entsprechende Gewinne zu verzeichnen hat.

Vorteile von Aktien
Welche Chance bieten Aktien und welche Gründe gibt es nun, Aktien anderen Anlageformen vorzuziehen? Einer der Gründe liegt auf der Hand: Seit sich die Zinsen auf einem Minimalniveau befinden, liegt die Inflationsrate oft über den Zinsen, die du auf Sparbücher, Tages- oder Festgeldkonten bekommst. Du hast dort real also einen Wertverlust. Anders sieht das bei Aktien aus. Aktien sind mittlerweile seit Jahrzehnten die lukrativste Anlageform. Sie sind deutlich ertragreicher als die meisten anderen Anlagen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man Aktien langfristig hält. Die Geldanlage in Aktien hat in der Vergangenheit auf etwas längere Sicht immer die anderen Anlageformen wie Anleihen, Sparbuch usw. geschlagen. Seit seiner Auflage 1987 hat der DAX im Schnitt 8,37% zugelegt. Das musst erste einmal getoppt werden.
Aktien gelten auch als relativ inflationssicher. Wer eine Aktie kauft, erwirbt damit einen kleinen Teil eines Unternehmens. Du investierst also letztlich in die Realwirtschaft mit all ihrer Kraft. Du investierst in die Gebäude, Maschinen und Mitarbeiter eines Unternehmens mit all ihren Fähigkeiten. Deren Wert bleibt selbst bei mittelmäßigen Inflationsraten erhalten.
Dividenden bieten dir darüber hinaus die Möglichkeit, ein passives Einkommen aufzubauen. Anders als Zinsen sind sie zwar nicht garantiert, können aber über die Zeit eine beachtliche Rendite erwirtschaften ohne dass du eine einzige Aktie verkaufen musst.
Aktien sind sie sehr transparent und einfach zu verstehen. Es warten weder versteckte noch laufende Kosten auf dich. Und du hast eine riesige Auswahl. Du kannst sowohl Aktien beliebter und bekannter Unternehmen kaufen, als auch kleine Exotiker. Es gibt Großunternehmen und kleine. Wie dein Geschmack auch sein mag, du dürftest fündig werden.

Nachteile / Risiken von Aktien
Völlig klar ist aber auch, dass es nichts umsonst gibt. Erstrecht keine höheren Renditen. Höhere Renditen sind immer mit mehr Risiko erkauft. Je höher der potenzielle Gewinn, desto spekulativer und damit verlustgefährdeter ist eine Geldanlage. Der Gewinn steigt proportional zum Risiko einer Anlage.
Daher müssen wir natürlich auch über die Risiken von Aktien sprechen. Grundsätzlich kann man bei Aktien zwischen zwei Arten von Risiken unterscheiden: Dem Marktrisiko und dem unternehmensspezifischen Risiko.
Das Marktrisiko bezieht sich auf den gesamten Markt. Betroffen davon sind alle Unternehmen die in einem bestimmen Markt tätig oder ansässig sind. Wenn also beispielsweise in Deutschland die Arbeitslosigkeit massiv ansteigt und die Menschen weniger Geld für den Konsum zur Verfügung haben, dann betrifft das alle Unternehmen am deutschen Markt, weil sie weniger verkaufen können. Da kann ein Unternehmen noch so gut geführt sein, wenn die Marktumstände schlecht sind, dann lassen alle Firmen Federn. Nach der Finanzkrise 2007 gab es zum Beispiel einen großen Nachfragerückgang an Neuwagen, weil die Menschen nicht mehr genug Geld in der Tasche hatten um sich einen Neuwagen zu leisten. Das betraf die komplette Automobilindustrie. Egal ob Daimler, BMW, Opel oder Hyundai. Entsprechend wurde mit der Abwrackprämie damals auch der komplette Markt gestützt und nicht nur einzelne Unternehmen.
Das unternehmensspezifische Risiko betrifft nur das jeweilige Unternehmen, unabhängig von der Marktlage. Bleiben wir bei Autos: Die Marktlage war im Jahr 2017 sehr gut. Trotzdem ist die Aktie von VW massiv eingebrochen. Grund war der Abgasskandal, der vor allem Volkswagen getroffen hat. Obwohl bei anderen Autobauern die Auftragsbücher voll waren, haben sich die Zukunftsaussichten von VW ganz spezifisch deutlich verschlechtert. Dadurch gab es mehr Anleger, die verkaufen als solche, die kaufen wollten und die Aktie gab stark nach.
Wie äußert sich das Risiko nun ganz praktisch? An der Börse äußert es sich im Preis der Aktie. Dieser kann stark fallen, im Extremfall – sowie kürzlich bei Air Berlin – sogar gegen null. Deine Aktien sind damit wertlos und du hast einen Totalverlust. Das ist aber glücklicherweise die Ausnahme. Im Normalfall äußert sich das Risiko von Aktien in einer größeren Volatilität. Das bedeutet, dass die Schwankungen größer sind. Während du bei Tagesgeld oder Festgeld nahezu absolute Planungssicherheit hast, derzeit z.B. ungefähr 0,5% Rendite im Jahr, sind die Ausschläge bei Aktien größer. Über einen Zeitraum können es mal 12% sein, über einen anderen 5% und über einen dritten auch mal -30%. Das kann vor allem dann für dich ein Problem sein, wenn du kurz nach einem Crash Geld brauchst und die Aktien, die kurz vorher stark gefallen sind, verkaufen musst.

Renditedreieck des DAX

Risikominimierung
Die positive Nachricht ist aber, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, das Risiko zu verringern.
Das unternehmensspezifische Risiko kannst du durch eine Risikostreuung, einer Diversifikation, reduzieren. Anstelle in nur eine einzige Aktie zu investieren, solltest du dein Kapital auf mehrere Unternehmen aufteilen. Tendenziell sind auch größere Firmen weniger risikoanfällig als kleine oder solche, die noch sehr neu am Markt sind. Wenn du in eine ganze Auswahl an Unternehmen investierst, dann sind deine Anlageergebnisse nicht mehr von einem einzigen Unternehmen abhängig, sondern spiegeln die Entwicklung der Gesamtwirtschaft wider. Diese Unternehmen solltest du gewissenhaft auswählen. Durch eine tiefgreifende Analyse kann man durchaus einschätzen, ob man der Meinung ist, dass ein Unternehmen langfristig gut aufgestellt ist oder in Schwierigkeiten geraten wird.. Warren Buffet hat einmal gesagt: „man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!“ Wenn du also die Aktie eines Unternehmens kaufst, dann betrachte sie als Beteiligung an dem Unternehmen. Stelle dir folgende Fragen: Habe ich Vertrauen zu dem Geschäftskonzept des Unternehmens? Verstehe ich, was das Unternehmen macht und womit es sein Geld verdient?
Das Marktrisiko kannst du reduzieren, indem du nicht nur Aktien aus einem bestimmten Markt kaufst, sondern dich auch geographisch diversifizierst. Nur deutsche Aktien zu kaufen ist deutlich risikoreicher als eine Kombination aus deutschen, anderen europäischen, amerikanischen und asiatischen Unternehmen. Viele Anleger machen den Fehler, nur in Aktien aus dem heimischen Wirtschaftsraum, also aus Deutschland, zu investieren. Das ist der sogenannte Home-Bias.
Ganz oben auf der Liste der Möglichkeiten, das Risiko zu vermindern steht aber der Anlagehorizont. Kurzfristig sind Aktien extrem risikoreich. Keiner kann ernsthafte Voraussagen machen, wie sich der Aktienkurs eines Unternehmens von einem auf den anderen Tag entwickelt. Über einen längeren Zeitraum sieht das aber schon anders aus. Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen. Hierbei kommt dir langfristig die steigende Effizienz der Wirtschaft zugute. Mit wachsender Produktivität und Effizienz steigen langfristig auch die Aktienkurse. Das Deutsche Aktieninstitut veröffentlicht jedes Jahr das sogenannte DAX-Renditedreieck. Daran kann man ablesen, welche Rendite man gemacht hat, wenn man die Werte des DAX in einem bestimmten Jahr ge- und in einem anderen Jahr verkauft hat. An diesem Dreieck kann man sehr gut sehen, wie sich ein langer Anlagehorizont positiv auswirkt. Bei kurzen Anlagezeiten man durchaus auch mal ein Minus. Wenn man aber beispielsweise die DAX-Werte zehn Jahre lang gehalten hat, dann hat man für jeden möglichen Zeitraum immer ein Plus gemacht. Selbst wenn in dieser Zeit ein Crash passiert ist. Je länger der Anlagehorizont bei Aktien sind, desto sicherer werden sie also.

Wie kauft man eine Aktie?
Nachdem wir nun Aktien als Anlageform durchleuchtet haben, möchte ich noch kurz darauf eingehen, wie man eine Aktie überhaupt kauft.
Um eine Aktie zu kaufen musst du ein Konto bei einem Broker eröffnen. Broker sind oft Banken. Bei nahezu jeder Bank kannst du ein Depot eröffnen. Am günstigsten sind meistens Online-Direktbanken. Beispiele sind die ING Diba, die Consorsbank, ComDirect, OnVista oder Degiro.
Das Konto für Aktien wird Depot genannt. Dort werden deine Aktien nach dem Kauf verwahrt. Das passiert mittlerweile komplett digital. Dir wird in der Depotübersicht dann angezeigt wieviel Aktien du von welchem Unternehmen im Depot hast, wieviel du für sie bezahlt hast und wieviel sie aktuell wert sind. Die Gesamtheit aller Aktien, die Sie sich in deinem Depot befinden, nennt man Portfolio.
Ein Depot besteht immer aus zwei Elementen: Dem eigentlichen Depot und einem Verrechnungskonto, von welchem das Geld für den Aktienkauf beglichen wird und auf welchem das Geld aus einem Aktienverkauf oder die Dividenden eingehen.
Wenn du dich in dein eröffnetes Depot einloggst, dann wählst du aus, von welchen Aktien du an welcher Börse wie viele kaufen möchtest. Außerdem gibst du an, für welchen Preis du sie kaufen möchtest. Das funktioniert meistens mit einem sog. Limit, das angibt, was der höchste von dir akzeptierte Preis ist. Der Broker kauft dann für dich entsprechend deiner Angaben die Aktien und legt sie in deinem Depot ab.
Bei der Auswahl eines Brokers lässt sich viel Geld sparen. Die meisten Direktbanken verlangen keine laufenden Gebühren. Einen Blick solltest du aber auf die Ordergebühren haben. Pro Order verlangt ein Broker nämlich eine Gebühr. Diese hängt meistens vom Ordervolumen ab und hat zusätzlich eine Grundgebühr. Diese liegt oft zwischen 5 und 10 Euro. Es macht daher keinen Sinn, eine einzelne Aktie für 20 Euro zu kaufen und dabei 10 Euro Gebühren zu bezahlen. Ein Einzelkauf macht daher erst ab einem bestimmten Volumen Sinn. Eine Kostenquote von ungefähr 1 Prozent pro Order ist eine beliebte Grenze. Anders sieht es bei Sparplänen aus. Bei Sparplänen kaufst du regelmäßig für einen bestimmten Betrag eine Aktie. Broker verzichten dabei oftmals auf die Mindestgebühr und verlangen nur eine prozentuale Gebühr.
Dein Portfolio musst du auch nicht von Null auf Hundert aufbauen, sondern, gerade wenn du jünger bist und noch viel Zeit hast, auch über einen längeren Zeitraum mit kleinen Beträgen. Sparpläne fangen schon bei 25 Euro an.

Fazit
Ziehen wir also ein Fazit: Aktien sind eine ausgesprochen spannende Anlageform, die, meiner Meinung nach, ein sehr gutes Verhältnis von Chance und Risiko hat. Du solltest aber einen langen Atem haben. Liegt dein Anlagehorizont unter 10 Jahren ist das Risiko überdurchschnittlich groß. Bei längeren Anlagehorizonten können Aktien aber ein sehr attraktiver Renditetreiber sein.
Ganz besonders interessant finde ich den Gedanken, Miteigentümer eines Unternehmens sein, an das ich glaube und an dessen Produktivität ich teilhaben kann. Das macht ein Investment deutlich greifbarer, als es bei vielen anderen Anlageformen der Fall ist.

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